Kanton BASEL STADT

KULINARISCHE TRADITION

  • Basler Leckerli bekannt (kleine, rechteckig zugeschnittene Lebkuchen-Stücke)

 

SUPPEN

  • Basler Mehlsuppe
  • Basler Käsewähe (Chäswaie)
  • Zwiebelwähe (Zibelewäie)

KARTOFFEL- UND GEMÜSEGERICHTE

 

FLEISCH- UND WURSTGERICHTE

  • Basler Lummelibraten (gespickter Rindsbraten)
  • Lümmeli - Pastete
  • Basler Herrenschnitzel

Basler Klöpfer oder Chlöpfer (Cervelat)

KÄSESPEZIALITÄTEN

 

SÜSS-SPEISEN

  • Basler Brunsli + Mailänderli
  • Basler Kirsischnitte
  • Schoggi - Torf (Schokoladen - Guetzli)

KULINARISCHE GESCHICHTEN

Basler Läckerli

Das Basler Läckerli ist ein kleines, viereckiges Lebkuchenguetzli mit einem feinen Zuckerguss. Es ist im Gegensatz zu anderem Lebkuchengebäck relativ hart. Die Ursprünge der heutigen Lebkuchen liegen in den mittelalterlichen Klöstern, als Honiggebäcke zusehends mit Gewürzen angereichert wurden. Die Verfügbarkeit diverser orientalischer Gewürze wurzelt im Gewürzhandel,

der Europa im 11. Jahrhundert erreichte und an dem sich die zahlungskräftigen Klöster beteiligten. Von den Klöstern aus drang die Lebkuchenherstellung im Spätmittelalter allmählich in die Städte vor. In der Schweiz entstand deshalb im 15. Jahrhundert das Gewerbe der Lebküchner. Die heutige Lebkuchen-Vielfalt, die von der Ostschweiz bis in die Romandie reicht, entwickelte sich allmählich ab dem 17. Jahrhundert. Damals tauchten auch erste unterschiedliche Lebkuchen- und Leckerli-Rezepte in den Kochbüchern auf.