Kanton ZÜRICH

KULINARISCHE TRADITION

  • Zürcher Geschnetzeltes mit Rösti (Züri Gschnätzlets)
  • Zürcher-Choschtsuppe
  • Zürcher Ratsherrentopf
  • Tirggel (ein trockenes Honiggebäck, bekannt auch durch die Suter AG)

 

SUPPEN

  • Spanischsuppe
  • Riesbächler Weinsuppe
  • Zürcher Kostsuppe

KARTOFFEL- UND GEMÜSEGERICHTE

  • Champignons mit Rahmsauce
  • Müslichüechli (Salbeimüsli)

 

FLEISCH- UND WURSTGERICHTE

  • Zürcher Leberspiessli
  • Zürcher Wädli

KÄSESPEZIALITÄTEN

  • Zürcher Käsefondue mit Gschwellti (Kartoffeln)
  • Bachthaler Käse
  • Girenbader Chöpfli

 

 

SÜSS-SPEISEN

  • Zürcher Speckli (eine Mandelgebäck-Spezialität)
  • Zürcher Chriesi- und Rhabarberwähe
  • Chriesitotsch,
  • Triätschnitten

KULINARISCHE GESCHICHTEN

Zürcher Geschnetzeltes

Während Rezepte für geschnetzeltes Kalbsfleisch bereits im 19. Jahrhundert im Alpenraum verbreitet waren, wurde das Zürcher Geschnetzelte erstmals 1947 in einem Kochbuch erwähnt. In diesem wird es als Gericht aus Kalbfleisch, Weisswein, Rahm und Fleischsauce beschrieben. Heute sind Varianten mit Champignons und Kalbsnieren verbreitet. Es gilt als typisches Gericht der Zürcher Regionalküche.

 

Zürcher Choschtsuppe

Eine Zürcher “Choschtsuppe“ ist eine Suppe, die wenig kostet und aus Gerste, weissen Bohnen, Kartoffeln und Gemüse besteht.

 

Zürcher Ratsherrentopf

Der Zürcher Ratsherrentopf (auch Zürcher Zunfttopf oder Zürcher Zouftschriibertopf) ist ein traditionelles Gericht aus der Stadt Zürich. Der Topf besteht aus verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten sowie Kartoffeln.

Wie beim berühmteren “Zürcher Geschnetzeltes“ wird meist auch beim Zürcher Ratsherrentopf auf die Innereien verzichtet, um den veränderten, heutigen Vorlieben entgegenzukommen. Dennoch zeichnet er sich noch immer durch eine Vielzahl der traditionellen Fleischarten aus, die jedoch nicht einfach wie bei einem Spiesschen gemeinsam gegrillt, sondern einzeln sorgfältig zubereitet werden. Da diese Art der Zubereitung sehr aufwändig ist, ist das Gericht meist nur auf Vorbestellung oder bei besonderen Anlässen erhältlich. Das Fleisch mit dem Gemüse und den Kartoffelstückchen werden typischerweise auf einer Platte arrangiert.

Zürcher Tirggel

Tirggel oder Züri-Tirggel ist ein Gebäck aus Honig, Mehl und Gewürzen, welches in Zürich um Weihnachten und am Sechseläuten gegessen wurde.

Zürich wurden sie 1461 erstmals schriftlich erwähnt. Bis 1840 hatten nur Zürcher Stadtbäcker das Recht, Tirggel herzustellen.

Die Formen für das Bild (Model genannt) wurden normalerweise aus Holz geschnitzt. Jeder Hersteller ist stolz auf seine Vielfalt, und es gibt wertvolle Sammlerstücke, die oft Motive aus der Bibel, Wappen oder Szenen aus dem Leben zeigen. Einer der letzten Modelbauer lebt in Appenzell. Einige Formen befinden sich im Schweizerischen Landesmuseum in Zürich.

Tirggel als langanhaltender Energielieferant wird auch besonders von Ausdauersportlern geschätzt, die schnell und stetig die Kohlenhydratzufuhr sicherstellen möchten.

Birchermüesli

Das ursprüngliche Birchermues ist eine Schweizer Spezialität und wurde um 1900 vom Aargauer Arzt und Ernährungsreformer Maximilian Oskar Bircher-Benner entwickelt.

Müsli (in der Schweiz Birchermüesli oder Birchermus, ist eine Zubereitung aus Haferflocken und weiteren Produkten auf Getreidebasis (zum Beispiel Maisflocken) sowie Obst beziehungsweise Trockenobst, die mit Milch, Joghurt oder Fruchtsaft üblicherweise zum Frühstück gegessen wird.

Müesli ist neben Schweizer Schokolade und Fondue eine der Schweizer Spezialitäten, die weltweit gegessen werden. Heute ist Müsli wesentlicher Bestandteil der europäischen Frühstückskultur. In der Schweiz hingegen wird Müsli eher als leichte Mahlzeit zum Abendessen verzehrt. – Birchermüesli complet ist Birchermus mit Butterbrot und Milchkaffee.